VOR DEM AUSSTERBEN

VOR DEM AUSSTERBEN_

Über_Die_Recherche

Über die Recherche:

Wir haben bei unserer Recherche viele Interessante Dinge herausgefunden. Zum Beispiel, dass Klimawandel gar nicht unbedingt bedeutet, dass sich die Erde erhitzt, sondern einfach nur, dass das Klima der Erde sich langfristig verändert. Zum Warmen wie zum Kalten hin. Da wir nicht nur Lehrbuchmäßig über den Klimawandel sprechen wollten haben wir auch im Internet und auf Sozialen Medien nach Material und Inspiration gesucht und sind fündig geworden. Viele Menschen kämpfen gegen den Klimawandel und von Computerspielen bei den man den Klimawandel lösen muss bis hin zu lustigen GIFs und MEMES war alles dabei. Natürlich durfte auch Greta nicht fehlen und obwohl die Corona Krise auch noch passiert ist, dürfen wir nicht aufhören für eine bessere Zukunft zu kämpfen.

Müll in der Stadt:

Einer unserer Ideen war es, über die letzten Wochen zu dokumentieren, wie viel Müll in dieser Stadt rumliegt und wie sich niemand darum kümmert. Berlin ist leider eine eher dreckigen Stadt und das sieht man auch. Egal wann oder wo man rausgeht ob im Wedding, F-Hain, Kreuzberg, Mitte oder Prenzi, es gibt ihn überall, den Müll. In dieser Serie versuchen wir dieses Problem aufzudecken. Jetzt sehen wir endlich mal wie viel Müll hier rumliegt. Alte Kaugummis werden von Vögeln gegessen und können den Tieren den Magen verkleben. Plastik landet auf riesigen Müllhaufen und im Meer wo es die Mägen von Meerestieren verstopft und Flossen einklemmt, (ganz schlimm sind hier diese Sixpack Bier Halterungen aus Plastik) die es ein Glück immer seltener gibt in Berlin. Neuerdings wächst ein großes Problem durch die ganzen Einwegmasken die immer mehr die Stadt verdrecken. Die Bändern (von den Ohren) muss man UNBEDINGT durchschneiden weil sich sonst Vögel darin verfangen können.

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Berliner Straßen und was man da so findet:

Weiterführend zu der Müll-Serie gibt es noch viel mehr Dinge, die man in den Straßen Berlins findet und die den Klimawandel und generell die Einwirkung der Menschheit auf die Natur zeigen. Viele Male sind uns mitten in der Stadt Füchse und Igel über den Weg gelaufen, die alle nach Futter suchen und durch unsere Einwirkungen in die Natur immer weniger Lebensraum haben. So müssen sie sich in gefährliche Situationen bringen, laufen auf der Straße, wo sie oft überfahren werden und sind auch für Menschen gefährlich, wenn man sich zu nah kommt.

In Berlin gibt es einen wachsenden Trend der Straßen- und Bodentattoos. Menschen und Gruppen nutzen diese Art der “Werbung” um ihre Nachricht zu verteilen. Das kann nicht nur für Konzerne genutzt werden sondern vor allen Dingen auch für politische und soziale Debatten. So wird der Stadtraum öffentlich benutzt. Eine wichtige Bewegung ist der Wunsch nach der CO2 Verringerung. Dafür sollen immer mehr Straßen Fahrradstraßen werden oder nur im 30 Tempo befahren werden und immer mehr Elektroautos sollen benutzt werden. Obwohl Elektroautos Umweltfreundlicher scheinen ist auch hier das Problem, dass die Batterien (genau wie bei den E-Scootern überall in der Stadt) auch Umweltschädlich sind. Die Herstellung und Entsorgung der großen Lithium-Ionen-Akkus (bei Autos wie bei E-Scootern) führen große Mengen von Treibhausgasemissionen. Bei den E-Scootern z.B. 22 bis 30 Kilogramm CO2. “Blickt man allein auf die Herstellung einer solchen Lithium-Ionen-Batterie, kommt man auf eine ähnliche CO2 Bilanz wie bei einer Bahnfahrt von Berlin nach Köln”, sagt Alexander Jung (Mobilitätsexperte bei der Agora Verkehrswende, einem Thinktank der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation). Außerdem werden die Roller Abends oft mit Benzin und Diesel Autos eingesammelt und oft benutzen die Firmen auch keinen Ökostrom.

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Auf dem Handy – Klimawandel spielerisch entgegentregen:

Eine sehr interessante Sache die wir bei unserer Recherche gefunden haben, sind Spiele, die versuchen den Klimawandel als Grundlage zu nehmen. Das ist besonders interessant, da Informationen über den Klimawandel oft langweilige Zahlen oder schwierige Grafiken sind. Durch ein Spiel wird der Klimawandel greifbar und gegenwärtig. Es gibt zum Beispiel eine Minecraft Erweiterung die Bildungselemente über den Klimawandel enthält oder das Spiel Sim Earth – the living planet (nur auf CD-ROM verfügbar). Wir haben versucht, diese Idee aufzugreifen und die Spiele, die wir spielen, interaktiv zu bearbeiten und in einen Klimawandel-Kontext zu bringen. Dafür haben wir Instagram Stories benutzt, weil man da zum Beispiel GIFs oder Sticker einfügen kann und so das Video bearbeiten kann. So entdecken wir spielerische Möglichkeiten mit dem Klimawandel zu interagieren. Zum Beispiel in der Zukunftsvision mit dem Frosch der auf Stelzen durch eine Eiswüste gehen muss, weil er sonst erfriert aber dabei auf viele Hürden stößt. Oder wie bei Mario Kart im Autorennen wo die Fahrer plötzlich nicht mehr Luigi, Mario oder Peach sind sonder Greta Thunberg plötzlich gegen lauter Trumps ankämpft und versucht das “Rennen” zu gewinnen. Diese Entwicklung hat sehr viel Spaß gemacht, weil wir uns neue Ideen ausdenken konnten und dabei auch lustige Spiele spielen konnten. Durch diese Arbeit sieht man besser visuell, wie eine Zukunft sein könnte oder das der Kampf um den Klimaschutz wirklich ein “Rennen” ist und wir unbedingt weiter kämpfen müssen, damit wir am Ende gewinnen!

Erklärvideos selber machen:

Mit Emma haben wir eine weitere Idee entwickelt. Wir sind im Internet auf viele “Erklärvideos” gestoßen, die Themen rund um den Klimawandel erklären. Wir haben uns gedacht, es wäre super, wenn wir solche Erklärvideos selber machen könnten – und zwar so, wie wir das gerne lernen wollen. Wir haben zwei Videos entwickelt, geschrieben, gezeichnet und gefilmt. Eins, das den Unterschied zwischen Wetter und Klima erklären (das ist ein wichtiger Unterschied!) und eins, das den Klimawandel erklärt – also wie es zu einem Wandel des Klimas kommt. Die Entwicklung und Erarbeitung der Videos hat viel Spaß gemacht und bei der Arbeit hat man viel gelernt. Wenn man versucht Anderen etwas zu erklären, fällt einem plötzlich auf, was man vielleicht noch nicht richtig verstanden hat und was ganz klar ist. So lernt man sogar beim erklären.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit:

Besonders wichtig im Kampf für den Klimaschutz ist die Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit ist heutzutage ein Begriff, von dem viele sprechen. Es heißt zum Beispiel mit dem Fahrrad zu fahren (statt mit dem Auto) oder im Biomarkt ohne Plastik einzukaufen. Diese Dinge sind wichtig für den Klimaschutz aber Nachhaltigkeit bedeutet noch viel mehr. Der Begriff wurde im Jahr 1713 von Carl von Carlowitz erfunden und stellt die Regel auf, dass man nur so viele Bäume in einem Wald abholzen sollte, wie auch wieder nachwachsen. Diese Regel ist auch heute noch wichtig, denn wir dürfen nicht auf Kosten anderer Menschen leben. Zum Beispiel dürfen wir nicht das Meer um Afrika leerfischen und die Menschen dort verhungern lassen. Außerdem müssen wir an die Zukunft der Kinder denken. Auch die Wirtschaft und die Gesellschaft sollen nachhaltig sein, denn sie beeinflussen sich alle gegenseitig. Nachhaltigkeit hat also drei Punkte: 1. In der Ökologie bedeutet Nachhaltigkeit zum Beispiel die Umwelt und das Klima zu schützen. Es geht aber auch darum Ressourcen wie Holz oder Wasser sparsam zu gebrauchen. 2. In der Wirtschaft geht es darum, dass nicht mehr Produkte hergestellt werden als nötig. Man soll zum Beispiel nur so viele Fische fangen, dass sich diese erholen können. Eine nachhaltige Wirtschaft soll Ressourcen schonen, um langfristig zu funktionieren. 3. Auch in der Gesellschaft gibt es verschiedene Bereiche. So soll jede*r eine gute Ausbildung bekommen. Männer und Frauen sollen die gleichen Rechte haben. Ein Ziel ist es auch, dass alle Menschen in Frieden und Wohlstand leben können.

This is (NOT) a joke:

Diese Kategorie ist eigentlich die freie und lustige Kategorie. Obwohl der Klimawandel und der Klimaschutz eine ernste Angelegenheit sind, gibt es vor allen Dingen im Internet viele lustige Videos, MEMES und GIFs die sich mit dem Thema beschäftigen. Auch auf TikTok gibt es viele Leute die Videos hochladen. In dieser Kategorie haben wir Material gesammelt und hergestellt, dass sich auf eine leichte und lustige Arbeit mit dem Klimawandel beschäftigt, damit das Thema nicht imme rnur streng und langweilig aussieht und man es deswegen versucht zu umgehen. Es ist wichtig, dass wir in unserer Gesellschaft immer und überall über das Thema sprechen und es Teil von unserem Leben wird, weil wir eine Erderwärmung nicht ignorieren können!

Tagebuch

Tagebuch:

Wir haben während unserer Arbeit auch eine Art Gedankentagebuch geführt. Hier konnten wir Sachen aufschreiben, die uns in den Kopf gekommen sind oder Ideen sammeln für die spätere Arbeit. Es ist also eigentlich auch ein Arbeitstagebuch. Damit es nicht einfach nur Text ist sondern bewegt und interessant ist, haben wir das aufschreiben gefilmt und man kann es sich als Video angucken. Ein Arbeitstagebuch ist eine Gute Weise, seine Arbeit zu dokumentieren, sich später an wichtige Sachen oder Ideen zu erinnern und immer den Überblick zu behalten.

Booklet:

In Zusammenarbeit mit Schüler*innen der ERS ist ein online-Booklet mit Untersuchungen zum Klimawandel in unserem Alltag entstanden.

Team:

Künstlerische Leitung: Marina Prados, Paula Knüpling
Dramaturgie: Marina Prados
Produktion: Paula Knüpling
Experte Film: Wang Ping-Hsiang
Experte Umwelt: Emma Knüpling
Graphik und Webdesign: Giacomo Marinsalta

Ein Projekt der cmd+c in Kooperation mit der Ernst Reuter Schule. Gefördert durch Berliner Projektfonds kulturelle Bildung.

Ernst Reuter Schule
Projektfonds